Freidemokraten gegen "Wildes Plakatieren"

Wahlplakatschlachten und nervige Reihenplakatierungen sollen bei künftigen Wahlen nach dem Willen der Freidemokraten der Vergangenheit angehören. Mit einer neuen „Plakatierungsverordnung“ sollen Anzahl und Standorte von Plakaten künftig eingegrenzt werden und das übliche „Wilde Plakatieren“ in der Gemeinde beenden.

Wer kennt es nicht und hat sich gerade vor Wahlen nicht schon oft gefragt: „Muss das wirklich sein?“. Unzählige Wahlplakate der verschiedenen Parteien, teilweise mehrfach an einer Stelle und oft auch als Reihenplakatierung, verschandeln über Wochen das Straßen- und Dorfbild. Bei der falschen Platzwahl und bei Witterungseinflüssen, wie z.B. Sturm resultieren daraus nicht selten Sichtbehinderungen im Straßenverkehr, insbesondere in Kreuzungsbereichen und Straßeneinmündungen. Stephan Kunz, Vorsitzender der Freidemokraten, ist sich sicher: „Die Akzeptanz von Wahlplakaten hat auch aus diesen Gründen bei den Bürgerinnen und Bürgern deutlich abgenommen. Wir sind überzeugt, dass die Parteien auf die Bürger Rücksicht nehmen sollten – weniger ist in diesem Fall mehr!“

Aus diesem Grund haben die Freien Demokraten für die nächste Sitzung des Gemeinderates am 30.08.2018 einen Antrag eingebracht, der die Neufassung einer „Plakatierungsverordnung“ zum Inhalt hat. Wenn es nach den Freidemokraten geht, werden die Anzahl der Wahlplakate und die Standorte künftig vorgegeben. „Damit ist gewährleistet, dass auch eine für die Selbstdarstellung der Parteien angemessene Wahlwerbung ermöglicht wird.“, sagt Kunz.

Nebenbei erwarten die Freien Demokraten einen kleinen positiven Einnahmeeffekt. Für gewerbliche Anbieter, wie z.B. Werbeagenturen sollen die Genehmigungen künftig mit einer angemessen Gebühr versehen werden. Für Rommerskirchener Vereine und Einrichtungen sollen Plakatierungen aber weiterhin gebührenfrei bleiben.


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