- FDP Rommerskirchen Die Zukunft beginnt daheim

Braucht Rommerskirchen einen Kinderarzt?

S. Hofschläger (c) pixelio.de
S. Hofschläger (c) pixelio.de
Junge Eltern kennen die Situation: Die erste Früherkennungsuntersuchung beim Kinderarzt, in der Regel U3, steht bevor. Aber zu welchem Kinderarzt soll man gehen? In Rommerskirchen findet man keinen Kinder- und Jugendarzt. Also begibt man sich in die umliegenden Städte oder Gemeinden. Neben einer Anfahrt von mindesten 30 Minuten muss man aufgrund der hohen Nachfrage eine längere Wartezeit in Kauf nehmen. Im Falle einer Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln steigt der Zeitbedarf rasant an.
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Braucht Rommerskirchen einen Kinderarzt?

Junge Eltern kennen die Situation: Die erste Früherkennungsuntersuchung beim Kinderarzt, in der Regel U3, steht bevor. Aber zu welchem Kinderarzt soll man gehen? In Rommerskirchen findet man keinen Kinder- und Jugendarzt. Also begibt man sich in die umliegenden Städte oder Gemeinden. Neben einer Anfahrt von mindesten 30 Minuten muss man aufgrund der hohen Nachfrage eine längere Wartezeit in Kauf nehmen. Im Falle einer Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln steigt der Zeitbedarf rasant an.

Die Freien Demokraten in Rommerskirchen sind deshalb davon überzeugt, dass die Ansiedlung eines Kinder- und Jugendarztes in Rommerskirchen sehr sinnvoll ist. Denn nach einem Versorgungsreport der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein konzentrieren sich Fachärzte in der Regel in den Großstädten. In Rommerskirchen entfallen mindestens 3.500 Einwohner auf einen Facharzt. Das gehört zu den schlechtesten Werten in ganz NRW. In Neuss sind es zum Beispiel weniger als 1.000 Einwohner pro Facharzt.

Stephan Kunz, der Fraktionsvorsitzende der Freidemokraten: "Unser Ziel ist es, dies zu ändern. Damit auch in Rommerskirchen eine ortsnahe und bedarfsgerechte medizinische Versorgung erreicht wird." Für die nächste Ratssitzung haben die Freien Demokraten daher einen Antrag eingebracht, der sich mit der Ansiedlung eines Kinderarztes beschäftigt. Nochmal Stephan Kunz: "Die Ansiedlung von Ärzten ist auch eine Art der Wirtschaftsförderung. Sie macht das Leben für junge Familien leichter, Rommerskirchen attraktiver und schafft zudem noch Arbeitsplätze."
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